// sanierung eines denkmalgeschützten mehrfamilienhauses in frankfurt



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Das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus im Frankfurter Nordend entstand im Jahre 1911 im neoklassizistischen Stil nach dem Entwurf von Wilhelm Loh. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Fassade und die Dachhaut bereits einmal erneuert.

Ziel der jetzigen Sanierung war es, den ursprünglichen bauhistorischen Zustand von Dach und Fassade wieder herzustellen.
In enger Abstimmung mit dem Denkmalamt wurde die Fassadenfläche überarbeitet und nach restauratorischem Befund das Farbkonzept entwickelt: Die überstrichenen Sandsteinflächen wurden schonend freigelegt, sodass der rote Main-Sandstein wieder materialsichtig wurde.
Die Putzflächen erhielten einen Neuanstrich. Auch die Balkongeländer und Holzelemente wurden aufgearbeitet und neu gestrichen.
Die Steildachflächen (im Bestand mit asbesthaltige Faserzementplatten gedeckt) wurden mit Schiefer neu eingedeckt.
Als Deckung wurde hier eine Schuppendeckung gewählt. Zur energetischen Ertüchtigung wurde der Sparrenzwischenraum gedämmt.

Ein weiterer Wunsch der Eigentümer war es, das Dachgeschoss heller zu gestalten. Hierfür wurden großflächige Dachfenster und zwei Oberlichter eingebaut. Diese lassen viel Licht in den Wohn-Essbereich und bewirken, dass der Raum noch großzügiger wirkt. Beim Einbau der neuen Dachflächenfenster wurde darauf geachtet, dass diese vertieft eingebaut werden und damit optisch zurücktreten und sich so gut in das Denkmal einfügen.


projektinfo
baujahr 2015
bauherr privat
projektleitung stefan höfert und susanne rachor