// umnutzung eines ehemaligen bürogebäudes, frankfurt- westend



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Im Frankfurter-Westend wird derzeit ein ehemaliges Geschäftshaus in ein Büro- und Mehrfamilienwohnhaus umgewandelt.

In dem 1960 errichteten Gebäude entstehen nun vier neue Geschosswohnungen und eine Maisonette-Wohnung. Durch das Verbinden des ehemaligen Spitzbodens mit dem darunterliegenden Geschoss, entsteht eine großzügige Maisonettewohnung mit innenliegender Treppe und vier Zimmern.

Die Geschosswohnungen sind geräumige drei-Zimmer-Wohnungen mit bodentiefen Fenstern, ausgerichtet nach Ost und West, bestehend aus einem offenen Koch-Wohn-Essbereich, zwei Schlafzimmern sowie einem großzügigen Tageslicht-Bad. Die Fassade erhält eine vorgestellte Balkonanlage die für jede Wohnung einen privaten Außenbereich schafft. Im Dachgeschoss entsteht über einen Dacheinschnitt eine Loggia mit einem fantastischen Ausblick über Frankfurt. Von außen besticht das neue Wohn- und Geschäftshaus durch seine Klarheit und fügt sich harmonisch in die Häuserzeile der Strasse ein. Die historische Fassade des Nachbargebäudes wird modern interpretiert. Der Sockel wird mit einem dunkleren Ton verputzt und setzt sich hiermit ab von den Wohngeschossen und verknüpft das Gebäude mit seinen Nachbarn.

Im ersten Schritt wurde das Bürogebäude entkernt. Es wurden entsprechende Maßnahmen zur Ertüchtigung des Bestands getroffen: die neuen Wohnungen müssen hinsichtlich Brand-, Wärme- und Schallschutz auf den neuesten Stand gebracht werden. Wärmetechnisch werden neben der Erneuerung des Daches (Dachstuhl und Dämmung) unter anderem auch die Fenster ausgetauscht und die Fassade mit einer Wärmedämmung versehen. Das Wohn- und Geschäftshaus entspricht hierdurch der EnEV 2014.


projektinfo
baujahr 2015-2016
bauherr privat
projektleitung stefan höfert und kathrin acker